Frits Hommersom met groene bril

Fünf Jahre Haft für Kollision auf den Loosdrecht-Seen

Ich habe bereits über den Schnellbootunfall berichtet, der sich im August 2014 auf den Loosdrechtse plassen ereignete. Ein 52-jähriger Mann fuhr in der Dunkelheit mit einer Gruppe auf seinem Schnellboot frontal in eine Schaluppe, auf der vier Freunde aus Leusden saßen. Er war zu schnell gefahren und hatte getrunken. Zwei Menschen an Bord der Schaluppe starben.

Im Jahr 2016 verurteilte das Gericht den Kapitän wegen Totschlags zu vier Jahren Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann wegen Totschlags angeklagt und acht Jahre Gefängnis gefordert. Beide Parteien legten daraufhin Berufung ein.

In der Berufung wurde er dann zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil fiel damit ein Jahr höher aus als in der ersten Instanz, aber drei Jahre niedriger, als der Staatsanwalt in der Berufung gefordert hatte. Das Berufungsgericht ist der Forderung nach einer Verurteilung wegen Totschlags nicht gefolgt.

Der Kapitän wurde wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung für seine Opfer verurteilt. Im ersten Fall behauptete der Skipper, er habe gedacht, er habe einen Mast oder eine Boje getroffen und sei deshalb weitergefahren.

Neben der Haftstrafe erhielt der Kapitän ein fünfjähriges Fahrverbot. Er muss den Hinterbliebenen und Geschädigten insgesamt mehr als 125.000 Euro Schadenersatz zahlen.

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