Boten te koop

An der Innenseite der Schreinerei genagelt

Piet de Wit bat eine Yachtschreinerei um ein Angebot für die Innenverkleidung der Vorpiek. Das Unternehmen schickte einen Kostenvoranschlag mit der Aufforderung, ihn unterschrieben zurückzusenden. Der Kostenvoranschlag enthielt keinen konkreten Betrag, aber die Ankündigung, dass ein Stundensatz von 37,50 € berechnet und die Arbeiten im Rahmen eines Vertrags durchgeführt würden (siehe Kasten).

Die Tischlerfirma hatte mündlich angegeben, dass die Arbeiten etwa 4.000 € an Arbeitskosten und etwa 750 € an Materialkosten kosten würden. De Wit rechnete mit Kosten von etwa 5.000 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Er war daher schockiert, als er die Rechnung erhielt: über 10.000 € (ohne MwSt.)! Dies war nicht das, was er aufgrund der ihm gemachten Angaben erwartet hatte. Er weigerte sich, die Rechnung zu bezahlen. Nach Angaben der Schreinerei hatte De Wit jedoch

Nach Angaben der Schreinerei hatte De Wit jedoch auch zusätzliche Arbeiten in Auftrag gegeben, die nicht im Budget vorgesehen waren. De Wit stimmte den Bemerkungen über den Mehraufwand zu, war aber der Meinung, dass dieser nicht mehr als 1.000 Euro zusätzlich hätte kosten dürfen. Der Gesamtbetrag dürfte sich auf etwa 6.000 € (zuzüglich Mehrwertsteuer) belaufen haben. Die Parteien konnten keine Einigung erzielen, und Herr Frits wurde um Rat gefragt.

Diese Vereinbarung kann als „Werkvertrag“ bezeichnet werden. Das Gesetz besagt, dass der Kunde einen angemessenen Preis zahlen muss, wenn der Preis bei Vertragsabschluss nicht festgelegt wurde oder nur eine Preisempfehlung ausgesprochen wurde. Wenn ein Richtpreis angegeben wurde, darf dieser um nicht mehr als 10 % überschritten werden, es sei denn, der Auftragnehmer hat den Auftraggeber rechtzeitig auf zusätzliche, nicht im Angebot enthaltene Arbeiten hingewiesen.

Der Vertrag enthielt keinen konkreten Betrag, und die Zusage der Werft war mündlich. Dies war umstritten, und so konzentrierte sich die Diskussion auf die Frage, was in diesem Fall ein angemessener Preis wäre. Aus den Stundenangaben ging hervor, dass die Werft sehr viele Stunden gearbeitet hatte.  Die gerichtliche Klärung dieser Frage wäre für De Wit jedoch sehr kostspielig. Ohne ein Sachverständigengutachten würde das Gericht ohnehin kein Urteil fällen.

Daher wurde der Werft der Vorschlag unterbreitet, einen Sachverständigen zu benennen, der als verbindlicher Berater die Positionen beider Parteien bewerten sollte. Der Sachverständige untersuchte den Fall und kam zu dem Schluss, dass die Werft tatsächlich zu viele Stunden berechnet hatte. Die Rechnung wurde als unangemessen erachtet und musste um 25 % gekürzt werden. Auf diese Weise wurde ein materiellrechtliches Urteil gefällt, ohne dass White mit hohen Kosten und langwierigen Gerichtsverfahren konfrontiert wurde. Das war eine Lösung, mit der er leben konnte.

Tipp: Vergewissern Sie sich bei Vertragsabschluss, dass ein schriftlicher Kostenvoranschlag mit einer eindeutigen Beschreibung und, wenn möglich, einem konkreten Betrag vorliegt. Vereinbaren Sie, dass zusätzliche Arbeiten erst von Ihnen schriftlich genehmigt werden müssen, und halten Sie die finanziellen Folgen fest.

Regie: Dieser Begriff bedeutet, dass der Auftragnehmer die Freiheit hat, die Art und Weise der Ausführung der Arbeiten, insbesondere hinsichtlich des Zeitaufwands, zu bestimmen, und dass daher in der Regel keine Vereinbarung über die maximale Stundenzahl gilt. Andererseits gibt es einen festen Vertragspreis für die Arbeiten, der nur für Mehr- oder Minderleistungen abgerechnet wird. Durch eine solche endgültige Vereinbarung hat der Kunde einen viel besseren Überblick über das Budget und die Kosten, so dass Enttäuschungen im Nachhinein vermieden werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter: blog.botentekoop.nl

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Frits Hommersom met groene bril

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