Boten te koop

Oben auf dem Dach, wer wird bezahlen?

Herr De Vries hat sein Boot einer Kaufprüfung unterzogen. Eineinhalb Jahre später dringt das Wasser vom Dach durch die Fenster des Steuerhauses ein. Kann er von dem Sachverständigen, der sein Boot vor dem Kauf besichtigt hat, Regress nehmen? Herr Frits Hommersom erklärt.

Das Dach des Steuerhauses der Motoryacht von Herrn De Vries erweist sich nach der Demontage als voller Wasser. Nach Ansicht des Versicherungsexperten muss der Schaden bereits bei der Kaufuntersuchung vorhanden gewesen sein. De Vries macht vor der Geschillencommissie Waterrecreatie geltend, dass der Kaufsachverständige das Dach nicht besichtigt und keine Feuchtigkeitsmessungen vorgenommen habe und dass im Gutachten nichts über das Dach erwähnt werde. Er fordert 7.000 Euro Schadenersatz. Ein vom Konfliktausschuss bestellter Sachverständiger stellt fest, dass das Dach des Steuerhauses aus Polyester eine Sandwichkonstruktion mit einem feuchtigkeitsempfindlichen Balsakern ist. Der Sachverständige kam zu dem Schluss, dass das Schiff zwei strenge Winter lang im Freien gestanden hatte und sich daher Feuchtigkeit ansammeln konnte. Es ist daher unmöglich, im Nachhinein festzustellen, ob die Feuchtigkeit bereits zum Zeitpunkt des Kaufs im Dach vorhanden war.

Da sich die Parteien gegenseitig widersprechen, schließt sich der Ausschuss den Schlussfolgerungen des Sachverständigen an. Der Antrag von De Vries wurde abgelehnt. Abschließend vertrat der Ausschuss die Auffassung, dass die Forderung an den Gutachter gemäß Artikel 5 Absatz 8 der HISWA-Bedingungen verjährt ist, da sie mehr als ein Jahr nach dem Kauf eingereicht wurde. Der Besichtiger, den Sie beim Kauf eines Schiffes beauftragen, hat eine so genannte Best-Effort-Verpflichtung und keine Verpflichtung, ein Ergebnis zu erzielen. Das bedeutet, dass der Besichtiger eine Besichtigung sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen durchführen muss, aber nicht unbedingt für Mängel haftet, die er übersehen hat. In der Regel reserviert er die Teile, die nur mit dem Auge geprüft werden können. Er wird z. B. niemals selbst Löcher bohren, weil er damit das Schiff schlechter machen würde. Wenn keine besondere Anweisung für eine solche zerstörende Prüfung erteilt wurde, kann ein Besichtiger nicht für Probleme haftbar gemacht werden, die erst nach Durchführung einer solchen Prüfung zutage treten. Er kann jedoch für grobe Fahrlässigkeit haftbar gemacht werden, wenn er Dinge übersieht, die er mit bloßem Auge hätte erkennen können. Können Sie dann einen Sachverständigen für den gesamten Schaden haftbar machen? Auch das ist nicht der Fall.

In der Regel enthalten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Gutachters eine Ausschlussklausel für Folgeschäden: die Kosten für die Behebung des nicht entdeckten Mangels. Darüber hinaus enthalten diese Bedingungen auch eine Haftungsbeschränkung, d. h. die Entschädigung ist auf ein Mehrfaches des Betrags des Sachverständigengutachtens begrenzt. Außerdem enthalten die Bedingungen in der Regel eine Verjährungsfrist von einem Jahr.

Tipp 1: Denken Sie daran, dass auch eine Kaufuntersuchung nicht heilig ist. Seien Sie kritisch, wenn Sie Ihr Traumboot kaufen. Fragen Sie den Verkäufer/Makler, und wenn Sie einen Sachverständigen beauftragen, lassen Sie ihn das Boot sehr kritisch prüfen. Im Falle eines Verdachts sollten Sie lieber das Risiko einer zerstörerischen Untersuchung eingehen. Dies kann später größere Probleme verhindern.

Tipp 2: Überprüfen Sie die Bedingungen des Vermessungsingenieurs auf Haftungsbeschränkungen und prüfen Sie, ob er Mitglied des Streitschlichtungsausschusses für den Bereich Wasserfreizeit ist. Bei späteren Problemen können Sie den Gutachter zur Rechenschaft ziehen, ohne direkt vor Gericht gehen zu müssen.

Weitere Informationen finden Sie unter:  blog.botentekoop.nl

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Frits Hommersom met groene bril

"Sie haben das Recht auf einen Anwalt, der Ihnen sagt, was Sie tun sollen!

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