Boten te koop

Das „Gesetz über Vergnügungsschiffe“

Aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte neue Boote und Sportboote mit einer Länge zwischen 2,5 und 24 Metern müssen mit einer so genannten CE-Kennzeichnung versehen sein, wenn sie in den Niederlanden in Verkehr gebracht werden. Dies ist ein europäisches „Label“, das bestätigt, dass das Boot die europäischen Anforderungen in den Bereichen Konstruktion, Ausrüstung, Emissionen und Umwelt erfüllt. In den Niederlanden sind diese Vorschriften im Gesetz über Sportboote (Pleasure Craft Act) verankert. Dieses Gesetz gilt sowohl für Bootsbauer und andere Wassersportler als auch für Privatpersonen. Genau wie Boats For Sale feiert auch dieses Gesetz sein 25-jähriges Bestehen.

Der Pleasure Craft Act wurde 1996 mit einer zweijährigen Übergangsregelung eingeführt. Seit dem 16. Juni 1998 müssen alle Boote, die auf den Markt gebracht werden, den CE-Vorschriften entsprechen. Auch Boote, die teilweise professionell gebaut oder fertiggestellt werden, müssen die CE-Anforderungen für diesen Teil erfüllen. Für den Selbstbauer gilt, dass das Schiff erst fünf Jahre in seinem Besitz gewesen sein muss, bevor es ohne CE-Kennzeichnung verkauft oder weiterverkauft werden darf. Vor allem um die Jahrhundertwende ging es mit der CE-Kennzeichnung schief, aber auch heute noch gibt es Schiffe, die (noch) keine CE-Kennzeichnung haben.

So kaufte Herr Schippers beispielsweise eine neue Segelyacht, woraufhin ein Sachverständigengutachten ergab: „In Anbetracht der 36 (!) Mängel, die auf der Grundlage der von der Werft für anwendbar erklärten Normen festgestellt wurden, komme ich zu dem Schluss, dass das Schiff in vielen wesentlichen Punkten nicht der europäischen Richtlinie entspricht“. Und: „Das Schiff entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen. Das bedeutet, dass der Behälter nicht mit einer Konformitätserklärung und der CE-Kennzeichnung hätte versehen und nicht hätte in Verkehr gebracht werden dürfen. Dies sind keine geringen Vorwürfe.

Die Werft hatte einen sauberen Prototyp gebaut und ihn mit einem CE-Zeichen, einer Identifikationsnummer und der Klassifizierung B versehen, die dann für alle Schiffe desselben Typs galt. Offenbar war die Werft der Meinung, dass die Serienschiffe einfacher zu bauen waren, was zu zahlreichen CE-Mängeln führte.

Es kam auch immer wieder vor, dass auf niederländischen Motoryachtwerften der Prototyp einer Serie komplett CE-gerecht war, aber durch allerlei Zusatzwünsche von Kunden die auf Basis dieses Prototyps gebauten Schiffe so stark abwichen, dass die CE-Zertifizierung nicht mehr stimmte. Eine Werft kam damit durch, weil sie für dieses selbst gebaute Schiff eine so genannte Konformitätserklärung ausstellen durfte, was bedeutete, dass der Metzger sein eigenes Fleisch kontrollierte.

Das Fehlen einer CE-Kennzeichnung muss nicht immer fatal sein, es kann auch sein, dass sie einfach nicht beantragt wurde, und dann kann eine so genannte „Post Construction Assessment“ (PCA) von einer benannten Stelle durchgeführt werden, um eine CE-Kennzeichnung zu erhalten.

Als Bootseigner sollten Sie unbedingt diese CE-Kennzeichnung haben, schon allein deshalb, weil die Versicherungsgesellschaften allergisch auf Boote reagieren, die nicht die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung tragen. Darüber hinaus ist das Inverkehrbringen eines Schiffes ohne

Darüber hinaus ist das Inverkehrbringen eines Schiffes ohne CE-Kennzeichnung ein so genanntes „Wirtschaftsverbrechen“. Es ist leicht vorstellbar, dass Sie Ihr Schiff nicht mehr loswerden können, wenn festgestellt wird, dass es nicht die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung trägt. Daher sollte beim Kauf eines Schiffes immer auch eine CE-Konformitätsprüfung durchgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: blog.botentekoop.nl

Teilen

Frits Hommersom met groene bril

"Sie haben das Recht auf einen Anwalt, der Ihnen sagt, was Sie tun sollen!

Cookies werden verwendet, um die Benutzerfreundlichkeit der Website zu optimieren. Mit dem Besuch dieser Website erklären Sie sich mit der Datenschutz- und Cookie-Erklärung einverstanden.